Lehrerfortbildung im Multimar Wattforum

Diese Woche fand eine weitere Veranstaltung im Rahmen des opensea Projektes statt, eine Lehrerfortbildung im Multimar Wattforum in Tönning.

An der Fortbildung nahmen 14 Lehrer von Schulen aus dem Umkreis teil. Zunächst wurden die Kernkonzepte des Projektes vorgestellt, danach wurde ein senseBox-Workshop für jede Komponente des senseBox:water-Workflows erstellt.

Der senseBox:water-Workflow enthält:

– die senseBox Entwicklung;

– der Test der senseBox-Messungen;

– die Visualisierung und Analyse der Daten;

     1. Die senseBox Entwicklung:

Zunäachst wurde den Teilnehmern der Entwicklungsprozess erklärt. Danach hatten sie die Möglichkeit, die senseBox selbst zu programmieren und eigene Daten zu messen. Die Daten für die Montage und Programmierung der senseBox sind zu finden unter: https://edu.books.sensebox.de/de/

Die Beziehung zwischen den mit der senseBox:water gemessenen Parametern und dem Effekt, den die Daten auf Umweltkomponenten haben, wurde ebenfalls diskutiert.

   2. Der Test der senseBox-Messungen:

Wegen des Gezeiten-Zyklus wurde der Test der sensebox:water von den Mitarbeitern des Nationalpark Wattenmeers erst am nächsten Tag durchgeführt.

    3. Die Visualisierung und Analyse der Daten:

Die Visualisierung der Daten ist sehr wichtig und kann in unterschiedlicher Weise und mit verschiedenen Werkzeugen durchgeführt werden. Für diese Fortbildung haben wir die Vor- und Nachteile zwischen der Verwendung von Microsoft Excel und der Software R bei der Analyse großer Datenmengen analysiert. Auch die Möglichkeit, Karten auf der Grundlage der eigenen senseBox-Messung kombiniert mit persönlichen Beobachtungen zu erstellen, wurde vorgestellt. Die Daten können z.B. in ArcGIS online hochgeladen und dort einfach und schnell interaktive Karten erstellt werden. Am Ende der Fortbildung haben drei Schulen den Wunsch geäußert, dass sie unserer „Projektwoche an der Nordsee„, die im Mai stattfinden wird, teilnehmen möchten.

  

Wir danken allen Teilnehmern, dem Multimar Wattforum für das Hosting der Veranstaltung und vor allem Evelyn Schollenberger für die Unterstützung bei der Organisation der Veranstaltung.